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Großvendediger 25.8 - 27.8. 2017

Sieht man vom Großvenediger denn bis nach Venedig?

 

Um diese alte Frage, der der Berg seinen Namen schuldet, zu klären, gibt es nur einen Weg: Den Weg hinauf auf den Gipfel. Diesen nahmen zwölf junge Naturfreunde von 25.-27. 8. auf sich.

 

Ausgangspunkt unserer Tour war das Matreier Tauernhaus in Osttirol, von wo uns das Hüttentaxi nach Innergschlöss (1 691m) brachte. Dreieinhalb Stunden stiegen wir am wunderschön angelegten Wanderweg bis zur Neuen Prager Hütte auf 2 796m auf, umgeben von einer herrlichen Landschaft.

 

Durch ein gutes Frühstück gestärkt, nahmen wir am nächsten Morgen den Gipfel in Angriff. Nach einer Stunde Zustieg über felsiges Gelände erreichten wir den Gletscher, wo wir zwei Sechser-Seilschaften bildeten. Ab nun schob sich unsere 120 Meter lange Karawane in beständigem Trott immer weiter nach oben, die Sonne als ständigen Begleiter. Schlussendlich erreichten wir zur Mittagszeit den Gipfel auf 3 660 Meter, wo uns die herrliche Aussicht und eine Gipfeljause bei Windstille für die Anstrengung entlohnten. Das köstliche Abendessen und der ausgelassene Hüttenabend zurück auf der Prager Hütte machten die Tour perfekt.

 

Ein herzlicher Dank für die perfekte Vorbereitung und Betreuung ergeht an unseren Tourenleiter Paul Mistlbacher, sowie an Daniel Riepl.

 

Fazit: eine überaus lohnenswerte Tour auf den viert-höchsten Berg Österreichs. Kürzer und weniger anstrengend als der Aufstieg über die Kürsinger Hütte. Die Neue Prager Hütte alleine ist bereits einen Aufstieg wert: Viele weitere Tour-Möglichkeiten und hervorragende Bewirtung.

 

Übrigens: Ob man nun vom Gipfel bis nach Venedig sieht, ist streng geheimes Bergsteiger-Wissen und wird demnach nicht weitergegeben.

 

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